ich habe o.a. Software. War nicht besonders zufrieden. Soweit ich mich erinnere, handelt es sich um eine universelle Verwaltung von Sammlungen, also nich pfeifenspezifisch.
Jetzt benutze ich folgendes Programm Gefällt mir wesentlich besser. Vieles ist vorgegeben, man kann die Datenfelder auch selbst editieren. Pro Pfeife können bis zu 4 Bilder eingebunden werden. Viele Sortierfunktionen. Für meine Zwecke ideal.
Ab und zu bietet wird die Software auch in einer Auktion angeboten. Ich habe meine für zweifuffzich ersteigert.
Die Pfeifen dürften sich qualitätsmäßig auf dem Level der vor 1-2 Jahren erschienenen Chieftains by Barbi bewegen. Allerdings zum doppelten Preis. Das hinterlässt bei mir einen faden Beigeschmack.
das Rainer Barbi die Shapes entworfen hat, zweifelt auch niemand an. Allerdings erkenne ich bei den 4 Modellen die du oben gezeigt hast, ausser bei der einen, auch bei grösstem Wohlwollen nicht die "Handschrift" von Rainer. Bei den von mir genannten Chieftain's Master im übrigen genauso wenig. Ich nehme an, dass er sich dem Zwang der Serienfertigung unterworfen hat. Dass es auch anders geht, zeigt diese Pfeife die Barbi 1998 für Brebbia entworfen hat.
Soviel ich weiß, ist das Modell allerdings von Brebbias Pfeifenbauern handgemacht.
Was die Qualität betrifft, will ich mir natürlich kein Urteil anmaßen, solange ich sie noch nicht live gesehen habe. Allerdings kann man bei den Preisen für eine Hilson schon etwas besonderes erwarten.
Hier noch ein Augenzeugenbericht
Man muss sich nicht die kompletten 46 Minuten anschauen, das Thema Hilson-Barbi wird gleich zu Beginn besprochen.
Ich war vor zwei oder drei Jahren da. Leider nur das einemal. Kann man für Interessierte bedingungslos empfehlen.
Die Ausstellerliste ändert sich durch Zu- und Absagen immer wieder und steht erst am Eröffnungstag mit Bestimmtheit fest. Aber, wie Frank schon sagte, Bier und Langner sind auf jeden Fall dabei.
Schnäppchen lassen sich durchaus machen. Aber auch Schnäppchen können teuer werden Also gilt es die Kriegskasse gut zu füllen, bei den vielen Verlockungen die man zu sehen kriegt.
Da Holger sich nicht umstimmen ließ gehöre ich nun auch zu den Geehrten.
Freut mich natürlich Noch mehr freut es mich allerdings, wenn meine Beiträge Interesse wecken oder für ein klein bißchen Kurzweil und Unterhaltung sorgen.
dank dir leide ich heute noch an Minderwertigkeitskomplexen. Dachte immer meine Tabakbar wäre prall gefüllt - bis die Schatzkiste kam Herzlichen Glückwunsch.
ohne deine fundierten, sachlichen und informativen Beiträge, die oft auch mit einer Spur feinstem Humor gespickt sind, würde mir hier vieles fehlen. Danke dafür und herzliche Glückwünsche.
jetzt wird schon zu öffentlichen Protestkundgebungen aufgerufen
Leute lasst mal die Kirche im Dorf.
Was ist den schon großartig passiert? Stanwellpfeifen werden über die Scandinavian Tobacco Group vertrieben. Wo ist jetzt das Problem? Die gleiche Firma übernimmt auch den Vertrieb für Pfeifen von Dunhill, Poul Winslow und Butz Choquin. Genauso wie die Kopp GmbH die Pfeifen von Chacom, S.Bang u.a. vertreibt. Niemand regt sich darüber auf, außer bei Stanwell.
Der Produktionsort wurde gewechselt. In der Annahme das die Entscheidungsträger nicht aus einer Riege von Idioten bestehen, wird es neben dem angenehmeren Klima auch plausible Gründe für den Standortwechsel gegeben haben. Wer dabei auf niedrigere Produktionskosten tippt, liegt sicherlich nicht ganz falsch. Aber vielleicht war dieser Schritt nötig um das Fortbestehen der Firma zu gewährleisten.Ich weiß es nicht, die meisten Anwesenden werden es sicherlich auch nicht wissen. Würde es ausschliesslich um Lohndumping gehen, hätte man die Produktion nicht in ein anderes EU-Land, sondern gleich nach Asien ausgelagert. Das die Produktion ganz oder teilweise ins Ausland, bzw. an andere Firmen abgegeben wird, ist in der Pfeifenbranche ein alter Hut. Niemand regt sich darüber auf. Bei Stanwell wird aber gleich ein Fass aufgemacht.
Noch ein Wort zur Qualität. Die hier vorgestellten ersten Modelle aus der Brushed-Serie, kosteten bei Erscheinen in manchen Shops gerade mal 39.- Euro. Wer nun meint für das Geld eine Pfeife aus bestem Bruyere in perfekter Verarbeitung zu erwerben, der glaubt wahrscheinlich noch an den Weihnachtsmann. Die Pfeifen sind meiner Meinung genau das wert, was man für 39.- Euro erwarten kann. Die Nachfolgemodelle in der Brushed-Serie sind übrigens schöner gebürstet und auch verschachtelt, kosten allerdings 52.- Euro. Diese zugegebenermaßen hässlichen Brushed-Pfeifen nun mit Flame Grains zu vergleichen macht wenig Sinn. Die Flame Grains kosten einen schlappen Hunderter mehr und sind bei Stanwell der Einstieg in die Oberklasse.
Kritisiert wurde ebenso das Stanwell überhaupt Pfeifen in der Billigkategorie anbietet. 2009 erschien in Deutschland eine Serie namens Special oder Speciality (kann mich nicht mehr genau erinnern), gestrahlt und schwarz gebeizt. Einige der üblichen Shapes, die allerdings etwas kleiner waren als der Standard. Durch die Verwendung von kleineren Kanteln war es möglich die Pfeifen ebenfalls für ca. 40.- Euro anzubieten. Die Forenwelt waren begeistert für wenig Geld eine Stanwell kaufen zu können. Ein Jahr später wird die gleiche Strategie verteufelt Eine Strategie, die übrigens aufzugehen scheint. Die gebürsteten Stannies sind in vielen Shops ausverkauft.
Zitat von HBulla...Ich war in der letzten Woche einen ganzen Tag in München und habe mir alle möglichen Läden angesehen. Die sogenannten "teuren" Qualitätshändler boomen, die Läden sind voll und das Volk gibt dort gerne sein Geld aus, wenn es wirklich gute Qualität ist. Die Billigläden ala "KIK" und "TAKO" sind leer. Zur Qualität gehört allerdings auch inzwischen wieder qualitativ hohes Personalniveau...
Im Großen und Ganzen stimme ich Haralds gesamten Posting zu, auch wenn ich hier des Platzes wegen nur einen Ausriß zitiere. Persönlich denke und handle ich ähnlich. Allerdings sollte man dabei bedenken, dass nicht jeder einen dreistelligen Betrag für eine Pfeife ausgeben kann bzw. will. Gerade in jungen Jahren (ich spreche aus eigener Erfahrung ) sind die Bedürfnisse hoch und das Geld knapp. Der Vergleich mit Takko oder KIK hinkt aber gewaltig. Ein 2-Euro-T-Shirt von KIK ist nach 1-maligem waschen eingegangen und verzogen, nach 3-maligem waschen ist der Stoff so dünn, dass man die Zeitung hindurch lesen kann, und nach der 5. Wäsche kann man das Teil wegwerfen. Eine Pfeife für z.B. 40.- Euro, egal ob von Stanwell, Aldi Spirelli, etc ist, richtige Behandlung vorausgesetzt, auch nach Jahren /Jahrzehnten noch rauch- und brauchbar.
Zitat von BerndK1972... Allerdings habe ich ausschließlich Estates von Olaf Langner erworben......
Hallo Bernd,
Langner ist sicherlich nicht die schlechteste Adresse für Estates, was man vor allem an den Stannies sehen kann. Die könnten fast für neu durchgehen.Die Facet hätte mich auch angelacht.
Zu M. Rother noch eine kurze Anmerkung. Er hat, so weit ich mich erinnere zwischen 2002 - 2006 Pfeifen hergestellt. Vertrieben wurden sie von Rolf Osterndorff, von dem auch die folgenden Bilder stammen.
Rother ist auf dem linken Bild, rechts im Bild zu sehen. Auf dem rechten Bild einige seiner Pfeifen. Die, die du jetzt erworben hast, passt eigentlich wunderbar dazu.
Zitat von BerndK1972... So habe auch ich in Lohmar zugeschlagen.......
Was ist eigentlich mit den anderen Lohmarpilgern? Ward ihr nur zum Spaß dort? Wäre nett wenn man ein paar Fotos sehen könnte.
danke für die Bilder. Eine gar schnucklige Pfeife hast du dir zugelegt
Murat Dölen ist bislang spurlos an mir vorüber gegangen. Nachdem ich mir aber gerade seine 5 Lohmarpfeifen angeschaut habe, gilt es den Focus neu auszurichten.